Wer die Server-Frage zuerst klärt, entscheidet leichter
Bei Handwerkersoftware liegen Kundendaten, Rechnungen, Arbeitszeiten und Fotos auf einem Server. Wo dieser steht und wer ihn betreibt, ist deshalb keine Nebensache. Kwerko lässt Ihnen die Wahl: Sie betreiben die Software selbst, oder wir betreiben sie für Sie.
In beiden Fällen ist der Funktionsumfang derselbe, die App eingeschlossen. Die Betriebsarten unterscheiden sich darin, wer sich um Server, Updates und Sicherung kümmert. Den Preis nennen wir auf Anfrage; er richtet sich nach der Zahl der Mitarbeiter mit App, das Büro am Rechner ist enthalten.
| Eigener Server | Betreut | |
|---|---|---|
| Funktionsumfang | alle Funktionen | alle Funktionen |
| Wo der Server steht | bei Ihnen | Rechenzentrum, Deutschland |
| Wer ihn betreibt | Sie | das Team Kwerko |
| Updates | Sie, per Knopfdruck | werden eingespielt |
| Sicherung | eingebaut, Ziel wählen Sie | täglich |
| Überwachung | — | ob der Server läuft |
| Support | per E-Mail | per E-Mail |
Kwerko selbst hosten
Kwerko läuft in Docker-Containern. Das kann ein kleiner Server im Betrieb sein, eine NAS, die Docker kann, oder ein gemieteter Server. Datenbank (PostgreSQL), Dateispeicher für Fotos und Dokumente und ein Zwischenspeicher gehören zum Lieferumfang; Sie richten sie nicht einzeln ein.
- Linux mit Docker und Docker Compose, Prozessor x86-64 oder ARM
- Arbeitsspeicher: 4 GB genügen für einen kleinen Betrieb, 8 GB sind angenehmer
- Speicher: 20 GB zum Start; entscheidend sind die Baustellenfotos, die schnell wachsen
- Eine Adresse mit gültigem TLS-Zertifikat, damit die Monteure von außen hereinkommen
- Updates spielen Sie über die eingebaute Update-Funktion ein; das Ziel der eingebauten Sicherung bestimmen Sie
Die genauen Voraussetzungen stehen auf der Seite Systemvoraussetzungen. Der Server und das Postfach für den Versand von Rechnungen und Terminmails kommen von Ihnen und werden dort bezahlt, wo Sie sie beziehen.
Kwerko betreuen lassen
In der Betriebsart „Betreut“ betreiben wir Ihren Kwerko-Server in einem Rechenzentrum in Deutschland. Sie brauchen keinen eigenen Server, keine Docker-Kenntnisse und kümmern sich nicht um Updates.
- Server im Rechenzentrum in Deutschland
- Updates spielen wir ein
- Tägliche Sicherung
- Überwachung, ob der Server läuft
- Auf Wunsch Einrichtung, Datenübernahme und Schulung, online oder in der Region vor Ort
Die Einzelheiten – etwa Laufzeit, Reaktionszeiten und Pflichten beider Seiten – besprechen wir im Gespräch und regeln sie im Vertrag. Diese Seite sagt dazu nichts zu.
Backup, Export und Wiederherstellung
Kwerko sichert die Datenbank selbstständig in einem einstellbaren Takt, hält die Sicherungen für eine festgelegte Zeit vor und meldet sich, wenn eine Sicherung fehlschlägt. Sicherungen lassen sich herunterladen und wieder einspielen; der Weg der Wiederherstellung ist geprüft, nicht nur vorgesehen.
- Eine Kopie außer Haus ersetzt das nicht – wie sie aussieht, klären wir bei der Einrichtung gemeinsam
- Kunden, Artikel, Belege und Zeiten lassen sich als CSV exportieren, Belege liegen als PDF vor, die Einrichtung lässt sich als Datei sichern
- Auskunft nach Art. 15 und 20 DSGVO: Export je Kunde und je Mitarbeiter
Was mit den Daten geschieht – und was die Software vom Betrieb verlangt
Für die Daten in Kwerko ist der Betrieb verantwortlich, der die Software einsetzt. Werden wir in der Betriebsart „Betreut“ als Auftragsverarbeiter tätig, geschieht das auf Weisung und auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrags. Beim eigenen Server hat der Anbieter keinen Zugriff auf Ihre Datenbanken.
- Rollen und Rechte werden serverseitig durchgesetzt, Daten sind je Betrieb getrennt
- Kunden mit Geschäftsvorfällen lassen sich nicht löschen, weil Aufbewahrungspflichten für Rechnungen vorgehen; Belege werden nur per Storno oder Korrektur geändert
- Standort beim Stempeln abschaltbar mit Löschfrist; ein Live-Standort nur, wenn der Betrieb ihn einschaltet und der Mitarbeiter zustimmt
- Kein Google, kein Firebase; Push aufs iPhone geht direkt über Apple
- Optionale Dienste wie Mailversand, Kartenabfrage, Wetter und Routing sind in der Datenschutzdokumentation aufgeführt, damit der Betrieb sie in seinen Unterlagen berücksichtigen kann
Das ist keine Rechtsberatung. Verarbeitungsverzeichnis, Verträge mit Dienstleistern, Information der Beschäftigten und – wo es einen Betriebsrat gibt – dessen Beteiligung bei Standortdaten sind Aufgaben des Betriebs.
Welche Betriebsart passt zu wem?
Eigener Server
Passt, wenn jemand im Betrieb oder ein IT-Dienstleister Server, Updates und Backups übernimmt und die Daten ausschließlich bei Ihnen liegen sollen.
Betreut
Passt, wenn Sie sich um keinen Server kümmern wollen. Auch bei der betreuten Variante lassen sich Ihre Daten als CSV und PDF exportieren.
Wechsel später
Ob und wie ein Wechsel zwischen den Betriebsarten ablaufen kann, klären wir im Gespräch, bevor Sie sich entscheiden.
Kurz beantwortet
Wo liegen meine Daten bei der betreuten Variante?
Auf einem Server in einem Rechenzentrum in Deutschland, den das Team Kwerko für Sie betreibt.
Brauche ich IT-Kenntnisse für den eigenen Server?
Sie brauchen jemanden, der einen Linux-Server mit Docker betreuen kann – im Betrieb oder als Dienstleister. Was der Server können muss, steht unter Systemvoraussetzungen.
Wie sichere ich meine Daten?
Kwerko sichert die Datenbank in einem einstellbaren Takt und meldet, wenn eine Sicherung fehlschlägt. Sicherungen lassen sich herunterladen und wieder einspielen. Eine Kopie außer Haus ersetzt das nicht.
Gibt Kwerko Daten an Google weiter?
Nein. Kwerko nutzt weder Google noch Firebase; Push-Nachrichten aufs iPhone gehen direkt über Apple. Optionale Dienste wie Mailversand, Karte, Wetter und Routing nutzt ein Betrieb nur, wenn er sie einrichtet.
Eigener Server oder betreut – wir beraten Sie
Im Gespräch klären wir, welche Betriebsart zu Ihrem Betrieb passt. Den Preis nennen wir Ihnen auf Anfrage.
- Rund 30 Minuten
- Ohne Anmeldung
- Ohne Datenabfrage vorab